Kapelle der Dankbarkeit

Öffnungszeiten:

06:00 bis 20:00 Uhr kann die Kapelle besucht werden


Die Kapelle wurde am 4. Mai 2019 von
Regionalbischöfin Gisela Bornowski und Domvikar Reinhard Kürzinger geweiht.

Fakten zur Kapelle

Beim Betreten der Kapelle werden wir unmittelbar mit dem zentralen Geschehen des christlichen Glaubens konfrontiert.
Christus am erhöhten Kreuz: das Lamm Gottes stirbt für die Welt. Gleichzeitig geht dahinter die Sonne auf. In dem gewaltigen Farbwirbel ist das Ostergeschehen vorweggenommen.

Betrachten wir die anderen Wandteile des kleinen Gotteshauses:
Wir sehen ein umlaufendes Farbband (Fries) mit den „Werken der Barmherzigkeit“ Matth. 25, 34-46
Ich war hungrig, ihr habt mich gespeist
ich war nackt, ihr habt mich bekleidet
ich war durstig, ihr habt mich getränkt
ich war krank, ihr habt mich gepflegt
ich war gefangen, ihr habt mich besucht
ich war fremd, ihr habt mich aufgenommen
(beherbergt)


Über dem Ausgang ist der Brand der Kathedrale Notre-Dame de Paris dokumentiert. An dieser Stelle hatte der Künstler zuvor eine Szene mit Flüchtlingen, die aus einer brennenden Stadt mit großer Kirche fliehen, gestaltet. Als tags darauf die Bilder der brennenden Kathedrale von Notre-Dame in den Medien auftauchten, hat er sie konkret mit eingearbeitet. Reinhard Zimmermann, akad. freischaffender Künstler setzt in Maicha die Aussagen voller Verve und Tiefe um. In den Fensterausschnitten fallen dem Betrachter filigrane Bronzeskulpturen ins Auge. Zu sechs biblischen Szenen hat die Künstlerin Elke Zimmermann ausdrucksstarke Darstellungen geschaffen, die voller Lebendigkeit und Dynamik das Geschehen der nachfolgenden Bibelstellen aufgreifen.

Adam und Eva: Genesis 3,1-6
Die Arche Noah: Genesis 6,5-22 und 7,1-16
Verkündigung Mariens: Lukas 1,26-38
David und Goliat: 1Samuel 17,47-50
Mose und die 10 Gebote: Exodus 20, 1-17
Rückkehr der Hl. Familie aus Ägypten: Matthäus 2,21-23

Gestiftet von: Familie Nürminger
Geweiht: Ökomenisch
Erbaut durch: Naturstein Roll, Elektro Böhm, Reinhard und Elke Zimmermann, Silke Dörlitz, Metallbau Tuchscherer, Schreinerei Kleemann, Loxone, Bayreuther Glockturmuhren, Kran Rachinger, Maurermeister Heiko Lang,
Material der Kapelle: 40 Tonnen schwerer, Oberpfälzer Granit
Elektronik: Komplett elektronisch gesteuertes Geläut der Glocke und Gong
Fundament: ca. 10 Tonnen Wörnitz Beton
Stahl: ca. 4 Tonnen


Entstehung der Kapelle

So ist die Kapelle entstanden……

Planung der Kapelle

Text: Elke Zimmermann, HVM,
Bild: Marco Nürminger, Ludwig Göttler, Natursteine Roll